Ein Besuch in der Hauptstadt von Sachsen ist immer eine Reise wert. Dresden hat sich in den letzten Jahren sehr zum positiven verwandelt und ist ein richtiges Schmuckstück geworden. Hier kommen alle auf ihre Kosten, denn egal ob Kulturliebhaber, Shopping-Fans oder Gourmets, für JEDEN hat Dresden Einiges zu bieten. Ein verlängertes Wochenende oder ein Kurzurlaub sind auf jeden Fall nicht langweilig und einige günstige Hotels sind auch vorhanden. Eine super Auswahl findet Ihr auf: Hotel.de *

 Dresdner Frauenkirhce mit Martin Luther Statue

Zu einem besonderen kulturellen Erlebnis gehört ein Besuch der Dresdner Frauenkirche. Dieser stark prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts ist eine barocke, evangelisch-lutherische Kirche. Die Dresdner Frauenkirche wurde in den Jahren 1726 bis 1743 nach Entwürfen von George Bähr erbaut. Im 2. Weltkrieg bot sie vielen Menschen Schutz vor den Bombenangriffen, doch leider fiel auch diese Kirche dem Luftangriff vom 13. zum 14. Februar 1945 zum Opfer und begrub viele Schutzsuchende unter sich. Die Frauenkirche stand noch 1 Tag, bevor sie aufgrund der großen Hitze in sich zusammen fiel, denn der Sandstein, aus welchem die Kirche erbaut wurde, hielt den hohen Temperaturen leider nicht stand. Die Ruine mit dem Trümmerberg blieb als Mahnmal gegen den Krieg über die gesamte DDR-Zeit hinweg bestehen. Ok, es war nicht gerade ein sehr ansehnlicher Anblick, doch genau dies sollte sicher damit bezweck werden, denn so etwas soll nie wieder geschehen. Erst nach der Wende konnte dieses großartige Bauwerk mit Spendengeldern aus vielen Ländern und vor allem vielen engagierten Handwerkern im alten Glanz entstehen. Zuerst wurden die ganzen noch vorhandenen Steine sortiert und in Regalen und Stellagen aufgereiht, damit so viel wie möglich originale Steine wieder verwendet werden. Schon zu dieser Zeit war die Frauenkirche ein wahrer Besuchermagnet, denn jeder wollte sich von den Fortschritten und Baumaßnahmen mit eigenen Augen überzeugen. Souvenire wie Armbanduhren mit einem echten Frauenkirchesteinchen fanden schnell einen neuen Besitzer und die Einnahmen aus den Selbigen konnten zum Wiederaufbau verwendet werden.

Im Jahr 2005 war es dann endlich soweit, die Dresdner Frauenkriche konnte eröffnet werden und die Besucher satnden Schlange. Auch heute noch ist die wiederentstandene Frauenkirche ein touristischer Magnet, aber auch wirklich einen Besuch wert. Schon beim Eintritt in den grandiosen und vor allem wundervoll verzierten Kirchenraum ist in meinen Augen total beeindruckend. Ein Blick nach oben, an die grandiosen Innenkuppelmalerein läßt einen den Atem anhalten und die Entscheidung auf einer der Kirchenbänke Platz zu nehmen schnell bejahen. In der Dresdner Frauenkirche finden immer wieder offene Gottesdienste statt und laden zur Teilnahme ein.

 Altar in der Dresdner Frauenkirche

Zu den Öffnungszeiten stehen ehrenamtliche Kirchenführer für Ihre Fragen bereit, allerdings können auch gegen eine kleine Gebühr Audioguides ausgeliehen werden. Besuchen Sie auch die Unterkirche. Sie ist zwar als Raum der Stille und der persönlichen Andacht und dem Gebet vorbehalten, doch ein stiler Abstecher lohnt sich definitiv. In der Dresdner Frauenkirche finden verschiedene Führungen, z.B. nach den Orgelandachten statt. Hier wird über die Geschichte, Architektur und religiöse Bedeutung des Sakralbaus berichtet.

Auf jeden Fall sollten Sie den Kuppel-Aufstieg zur Aussichtsplattform (kostenpflichtig!) nicht scheuen und den grandiosen Ausblick über Dresden genießen. Den Aufstieg finden Sie am Eingang G, wenn Sie vom Neumarkt kommen gehen Sie am besten links herum.

Der Kuppelaufstieg ist räumlich und organisatorisch von der Besichtigung der Kirche getrennt und wird von der Kuppelaufstieg Frauenkirche Dresden GmbH angeboten. man geht von außen durch einen seperaten Eingang, nicht durch das Kirchenschiff hinein. Nachdem man seinen Obulus bezahlt hat, gelangen die Besucher bequem über einen Aufzug zunächst auf 24 m Höhe. Ab da ist dann der Aufstieg zu Fuß zu absolvieren. Nun führt der Weg weiter über schmale Treppen zur sogenannten Wendelrampe. Das ist ein stufenlos ansteigender Wendelgang, welcher die äußere Kuppel zweieinhalb Mal umrundet. Dieser Weg sieht eigentlich ganz einfach aus, ist jedoch aufgrund der Höhe und Steigung (14%) nicht zu unterschätzen. Vom Weg aus hat man immer wieder den wundervollen Einblick in die Kirche von oben herab udn Nischen und Bänke zum verweilen. Dieser Abschnitt ist anstrengend: immerhin hat der früher als „Eselsgang“ genutzte und dementsprechend bezeichnete Weg eine Steigung von 14 Prozent. Über zwei weitere Treppenläufe – einer davon in Form einer steilen Leitertreppe – gelangen die Besucher zur 67 m hoch gelegenen Aussichtsplattform. Dort eröffnet sich ein einzigartiger Blick über Dresden und die Umgebung.

Blick über Dresden    Blick von der Frauenkirche auf DresdenBlick von der Frauenkirche auf Dresden

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